Liebe Eltern, Großeltern, Freunde und alle, die sich mit der Nicolaischule verbunden fühlen,

eventuell haben Sie die Entscheidungen der letzten Tage zur Stellenstreichung unserer Schulsozialarbeit bereits verfolgt und uns sogar darin unterstützt, diese Kürzung zu verhindern. Dafür möchten wir Ihnen danken.

Leider ist die Entscheidung im Stadtrat am Donnerstag so gefallen, dass unsere 2. Stelle Schulsozialarbeit ersatzlos gestrichen wird. Dies ist für uns eine Katastrophe.

Gerade in Pandemiezeiten sind Kinder und deren Familien zusätzlichen Belastungen ausgesetzt. Dies führt nicht selten dazu, dass sich Konflikte mit Gewalt entladen, psychische Störungen auftreten oder einfach nur Kummer und Frust den Alltag der Kinder beherrschen.

Für alle Sorgen und Nöte der Kinder haben unsere Schulsozialarbeiterinnen täglich ein offenes Ohr, schaffen für die Kinder verlässliche Beziehungen, regeln Konflikte, entschärfen Gewaltsituationen, beraten Eltern und Lehrpersonal, kurzum, sie sind für uns einfach unersetzlich.

Derzeit kümmern sich an der Nicolaischule 2 Schulsozialarbeiterinnen um unsere 400 Schüler. Im laufenden Jahr wurden bereits 120 Hilfeanträge gestellt, so viel wie nie zuvor, Tendenz steigend.

Für Sie als Richtwert, als Schlüssel für die optimale Versorgung gilt ein Sozialarbeiter auf 150 Schüler, dabei ist es egal ob Dorf oder Stadt. Das heißt, unsere Schule bräuchte eigentlich mindestens 2,5 Sozialarbeiter.

Mit der Streichung der Stelle bleibt also für 400 Kinder und deren Familien genau noch ein Schulsozialarbeiter übrig, bei wachsendem Bedarf. Das ist allein einfach nicht zu schaffen und viele Sorgen der Kinder werden erst spät, vielleicht sogar zu spät oder gar nicht erkannt.

Es darf nicht sein, dass durch finanzielle Schieflagen der Stadt wieder unsere Kinder benachteiligt oder im Stich gelassen werden! Schulsozialarbeiter tragen in ihrer täglichen Arbeit letztlich Sorge für die Absicherung des Kindeswohls. Was, wenn dieses Sicherheitsnetz nicht mehr alle auffangen kann?

Solche Situationen will man sich gar nicht vorstellen. Wir brauchen also die 2. Schulsozialarbeiterstelle, die aber von der Stadt nun nicht mehr finanziert wird.

Wir haben die Vision, dass wir für unsere Kinder mit Ihrer Hilfe Großes erreichen können.

Wir möchten eine spendenfinanzierte Schulsozialarbeiterstelle schaffen.

Dies ist unser Anliegen an Sie, helfen Sie uns, unser Anliegen zu verbreiten. Teilen Sie diesen Brief mit anderen Eltern, Großeltern, Tanten, Onkel, Unternehmen, Firmen, Kirchgemeinden, Sportvereinen…

Helfen Sie mit, die Aufgabe auf möglichst viele Schultern zu verteilen, so dass wir gemeinsam stark für unsere Kinder sein können.

Des weiteren möchten wir Sie um Ihre großherzige Spende bitten. Egal wie klein Ihnen der Betrag auch erscheinen mag, Sie tragen dadurch dazu bei, unseren Kindern verlässliche Schulsozialarbeit und stabile Strukturen zu ermöglichen. Jeder Euro zählt. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto besser. Bitte machen Sie mit!

Für Ihr Engagement und Ihre Spende bedanken sich im Voraus

Ihr Team und die Kinder der Nicolaischule

SPENDENKONTO:
„Verein der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Nicolaischule e.V.“

IBAN: DE 4350 0333 0016 4554 7100
BIC: SCFBDE33XXX Santander Bank
Verwendungszweck: Schulsozialarbeit

 

 

 

 

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